virtual reality
Dienstag, 7. November 2006
Eine Woche ohne Ereignisse
Was allerdings auch nicht unbedingt schlecht sein muss.

Bio-Klausur geschrieben, nette LAN + LaVo-Sitzung am Wochenende gehabt, am Montag LSB, (Landesschulbeirat - meine Güte, redete der Hesemann einen Mist!) heute WiPo geschrieben.

Da fragt der Lehrer tatsächlich danach, ob der Neoliberalismus in seinen Ansätzen unserer mometanen Sozialen Marktwirtschaft helfen kann. Und die Klausur dauerte nur zwei Stunden... :-/

Naja, wird wohl einigermassen ordentlich aussehen, im Gegensatz zur Bio-Klausur, die ich morgen wiedersehen werde.

OMG, ich bin so unglaublich fertig heute - ich versuche einfach mal, pennen zu gehen...n8 all.

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Dienstag, 31. Oktober 2006
Aus Israel gen Heimat
Ja, wie der Titel es sagt - ich bin schon wieder zuhause. Seit gestern. Und es war wahrlich ein Höllentrip.

Eigentlich sind Israelis ziemlich entspannte Leute. Ausser, es geht um Sicherheit...dann werden sie alle ganz, ganz plötzlich sehr neugierig.

Schon am Bahnhof...da ich niemand bin, der sein Gepäck dem Zufall überlässt, habe ich meine Reisetasche ganz gut mit einem Seil verschnürt...und da möchte dieser Security-Hannes tatsächlich, dass ich meine Tasche öffne. Hat eine Weile gedauert, aber er war, nachdem er fertig war mit "In-meiner-Unterwäsche-herumwühlen", sichtlich zufrieden.

(Nebenbei: Es stand auch ein Metalldetektor am Eingang. Merkt euch das mal. Nummer eins.)

Die Zugfahrt verlief recht entspannt, auch wenn mich die Tatsache etwas stört, dass man die Fahrkarte tatsächlich braucht, um die Bahnstation zu verlassen (!) - obwohl sie schon am Eingang und im Zug vorgezeigt werden muss. Merkwürdige Sitten.

(Beim Verlassen der Station: Metalldetektor nummer zwei - leider, leider defekt xD)

Danach: der Flughafen. Grosses, sehr grosses Gebäude...glücklicherweise fand ich schnell heraus, wohin ich mich stellen muss - denn als ein Security mir ansah, dass ich nicht weiss, wohin, meinte er prompt, sich aufdrängen zu müssen. Doch das war erst der Anfang...

Als ich letztendlich an der Reihe war, wollte man von mir wissen, in welcher Sprache ich es denn gerne hätte. Da meine einzige Alternative in diesen Gefilden Englisch war, entschied ich mich auch dafür.
So stellte mir die nette Dame ihre Fragen auf Englisch...Fragen nach dem Grund meines Israelbesuches, nach Namen meiner Verwandten dort, ob ich mein Gepäck von jemand anderem packen liess, ob ich es unbeaufsichtigt liess, wieso ich meinen Pass so kurzfristig beantragt habe, wieso ich...bla, bla, bla...den gleichen Fragenkatalog durfte ich jedem zweiten Securitymann - pardon, auch jeder zweiten Securityfrau - beantworten. Ich glaube, das Personal dieses Flughafens weiss jetzt mehr über meine Ferien als meine eigenen Eltern.

So ging es dann die nächste Stunde weiter - im flüssigen Wechsel zwischen Fragen, Passkontrolle, Ticketkontrolle und Gepäckdurchsuchung kämpfte ich mich dennoch siegreich bis vor mein Gate...nur zum Mitschreiben - ich habe einen neuen persönlichen Rekord aufgestellt.

Insgesamt durchlief ich, auf diesem einen Flughafen - Ben Gurion Airport in Tel Aviv, für die Neugierigen (und auf dem Weg dorthin) - insgesamt eine Gepäckdurchsuchung, zwei Gepäckdurchleuchtungen, eine Gepäckdurchsuchung mit einem tragbaren Metall(?)detektor, drei Ganzkörperuntersuchungen durch stationäre Metalldetektoren (na, hätten vier sein müssen - aber war ja einer defekt ^^), zwei Passkontrollen und drei Ticketkontrollen. Oh, und, wie oben schon beschrieben - abgesehen davon hat mich jeder zweite, auf dessen Hemdchen "Security" stand, mit einem Dutzend Fragen gelöchert...wohl nur, weil ich lange Haare habe und einen schwarzen Mantel trage. >.>

Ich hätte kotzen können.


Doch letztendlich bestieg ich mein langersehntes Flugzeug. Der Flug an sich war nichts Besonderes - es war jedoch amüsant, acht Stunden in Erwartung des Anschlussfluges zu vertreiben. Leute, ihr wisst nicht, wie klasse es ist, auf Flughafenbänken zu schlafen. Einige Leute schauen zwar etwas komisch - aber das kümmert uns doch nicht im Geringsten, oder? :-D

Zu meinem Glück hörten die grösseren Abenteuer an dieser Stelle auf. Die restlichen Kontrollen entsprachen eher dem gewöhnten Standard, nur der Start in Budapest entpuppte sich als sehr spannend - bei einem schönen Gewitter gibt es auch ordentliche Turbulenzen. *g*

Na, damit endet auch mein Bericht - Reisen ist definitiv etwas Schönes - aber zuhause ist es dennoch am Schönsten...naja, hier steht ja auch mein PC. xD

Good flight - good night.

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Freitag, 27. Oktober 2006
Ja, das Wasser...
...scheint mir auf Schritt und Tritt zu folgen - es haben hier heftigste Regenfaelle eingesetzt und zu allem Ueberfluss durfte ich soeben erfahren, dass Freitag und Samstag in Israel das Gleiche wie fuer uns der Samstag und Sonntag sind - sprich - die Laeden bleiben zu.

So sitze ich einen weiteren Tag herum und stopfe mich voll mit (sehr, sehr leckeren) Trockenfruechten und aehnlichem Zeugs.

...und eine Postkarte habe ich immer noch nicht.

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Ruhige Tage in Israel
Ja, die Ueberschrift sagt alles.

Die letzten beiden Tage ist hier nicht viel passiert. Man sass am Tisch, hat sich nett mit der Verwandtschaft unterhalten und sich mit lokalen (oder auch globalen...so besonders sind Walnuesse ja auch nicht ^^) Koestlichkeiten mehr oder minder vollgestopft.

Morgen soll es spannender werden - schliesslich geht es dann mal wieder in die Stadt...hmm, ich sollte noch eine Postkarte besorgen...

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Mittwoch, 25. Oktober 2006
Eine Hochzeit, die ist lustig...
...auch, wenn das Durchschnittsalter der Gaeste in etwa bei 50 Jahren lag.

Ja, gestern war es soweit, der "Sinn" meines Israelbesuches war naemlich genau diese Hochzeit zu besuchen - als einziger Vertreter meines Stammbaum-Abschnittes.

Es gestaltete sich anfaenglich recht schwer, sich an die Tatsache zu gewoehnen, dass man unter knapp 350 Leuten zu den zehn Ungluecklichen gehoert, die kein Hebraeisch sprechen. Gluecklicherweise stellte ich schon nach kurzer Zeit fest, dass nicht nur die Bedienung, sondern auch praktisch alle Gaeste des Englischen oder des Russischen maechtig waren - somit war die Huerde der Verstaendigung zumindest teilweise genommen.

Nach einer anscheinend ewig (zwei Stunden, um genau zu sein) dauernden Begruessungsphase und meinem ersten Glas Bier (dem noch einige folgen durften im Verlaufe des Abends - ist ja alles im Voraus bezahlt) begann schliesslich die Zeremonie. Da man in den hiesigen Kreisen noch auf Tradition Wert legt, verlief die Hochzeit nach altertuemlichem juedischen Schema - ein interessanter Anblick, auch wenn mich Religion eher abstoesst.

Nachdem dieses Ritual, welches eigentlich aus einer vom Rabbi erzaehlten Geschichte (die ich mir im Groben uebersetzen liess), Schwueren auf Liebe und Treue und zwei Glaesern Wein, von denen eines am Ende zerbrochen wurde, beendet war, ging es letztendlich ans Essen.

Meine Guete, habe ich reingehauen. Zwei riesige Teller voll mit Reis, Fisch, Fleisch und eine schier endlose Literzahl Bier befand sich an meinem Tisch - und wurde restlos vernichtet. Ein Hoch auf meinen krankhaft effizienten Stoffwechsel.

Als ich mit dem Essen fertig war, naeherte man sich auch schon dem Ende der Feier. Waehrend die aelteren Leute gingen und die juengeren die Feier ausklingen liessen, machte sich meine froehliche Runde auf den Heimweg. Wir nahmen auch eine riesige Kiste mit uebriggebliebenem Essen mit - wenigstens der Nachschub an unglaublich leckerem Fischfilet ist fuer die naechsten Tage meines Aufenthaltes gesichert.

Im Abschluss noch ein Foto...
Brautpaar + merkwuerdiger Taenzer

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